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JFolder::create: Der Pfad ist nicht in den „open_basedir“-Pfaden!

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich meine Meinung zum Thema Aufnahmebereiche äußern. Man liest ja immer viel von wegen "Spezialisier dich auf das!" oder "Keiner kann alles!" oder "Finde dein Sujet und bleib dabei".

Mal ganz ehrlich, jeder fängt irgendwo an und probiert das eine oder andere gerne aus. Bei mir fing es auch damit an, dass ich Blümchen, Schmetterlinge und andere Tierchen fotografiert habe. Wo soll man denn auch sonst anfangen? Es ist doch total praktisch erstmal das zu fotografieren, was man direkt vor der Haustür findet. Ich glaube sogar, dass viele Menschen diesen einfachen Blickwinkel zunehmend vernachlässigen. Es muss immer höher, weiter, bunter, schärfer oder sonstwas werden. Viele sehen die Peoplefotografie als Krönung all dessen an und wer will denn schon einen Schritt rückwärts machen, oder?

Ich versuche mal eine kleine Differenzierung zu finden. Erstmal müsste man unterscheiden ob es sich um Hobby- oder Berufsfotografen handelt. Ich würde nie im Leben einem Hobbyfotografen raten sich auf etwas zu spezialisieren und den Rest der Welt zu vergessen - never ever. Fotografie drückt sovieles aus und ich kenne genug die damit ihre Gefühlslage und Emotionen ausdrücken. Dafür braucht man aber kein bunt geschminktes Model und auch keinen 1967er Mustang auf dem sich eine nette Dame räkelt. Genauso gut eignen sich vielleicht Selbstportraits oder Lichtstimmungen im Wald oder einem Park, vielleicht auch ein schöner kitschiger Wasserfall im morgentlichen Licht der Sonne. In dieser Vielfalt muss sich keiner einschränken lassen, weder Hobby- noch Berufsfotograf.

Ich habe sowohl meinen Beruf der Fotografie, als auch mein Hobby. Sicherlich, rein geschäftlich gesehen fotografiere ich zu 90% Menschen, aber deswegen kann ich in meiner "Freizeit" doch immernoch fotografieren was ich will. Es geht dabei nicht darum ein Alleskönner zu sein, sondern um die reine Übung und um einen Lernprozess. Man muss doch auch über den eigenen Tellerrand hinausschauen. Wenn ich auf anderen Gebieten der Fotografie etwas lernen kann, dann bin ich vielleicht auch in der Lage es in mein Arbeitsumfeld mit einzubeziehen und daraus etwas zu lernen. Momentan find ich Astrofotografie ein total spannendes Thema. Sicher hätte ich auch im Sommer auf die Idee kommen können, aber ich wollte jetzt schon herumexperimentieren um dann im Sommer tolle Fotos machen zu können.

Da wären wir schon bei der nächsten Sache: der innere Schweinehund. Ich habe schon viele Leute gesehen, die uuuuunbedingt eine tolle Kamera brauchten um schöne Fotos zu machen und was dann? Das arme Ding verstaubt im Schrank, weil sie einfach nach dem 1000. Foto von ihrem Hamster keinen Bock mehr haben. Leute, Augen aufmachen! Es gibt sovieles zu entdecken. Die Welt ist groß und bunt und wartet jeden einzelnen Tag mit Gelegenheiten die eingefangen werden wollen. Selbst wenn man als Fotograf arbeitet, darf man sich nicht der vielen Möglichkeiten verschließen, es würde unweigerlich zu einer Art "Betriebsblindheit" führen. Das wäre für mich persönlich das allerschlimmste.

Also um es kurz zusammenzufassen:

  1. sucht euch einen favorisierten Bereich
  2. versucht darin aufzugehen, besser werden, Inspirationen suchen, Ideen ausprobieren, konventionelle Wege verlassen
  3. denkt nicht das euer Lieblingsaufnahmebereich das ein und alles ist
  4. findet und nutzt Gelegenheiten auch mal nur etwas aus Interesse oder Spaß zu machen was zu einem völlig anderen Thema gehört
  5. bleibt kreativ, versucht Eigenheiten oder Techniken aus verschiedenen Bereichen vielleicht zu kombinieren und erschafft etwas ganz neues

Das ist jetzt meine Meinung zu dem Ganzen und ich hoffe, damit dem einen oder anderen einen Denkanstoß geben zu können. Also bis zum nächsten Beitrag,
Euer Robert.

 

Kommentare   

0 #1 Gudrun 2015-03-23 14:34
Hallo. Die Bilder sind super schön geworden, ganz großes Kompliment! Vielen Dank, dass du diese mit uns teilst!


Gruß und alles Gute für die Zukunft,
Gudrun
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